Als Anwalt für Kündigung in München vertrete ich Arbeitnehmer bei ordentlichen und fristlosen Kündigungen sowie Kündigungsschutzklagen vor dem Arbeitsgericht München.
Eine Kündigung beendet nicht automatisch Ihr Arbeitsverhältnis. Ob die Kündigung wirksam ist, hängt von zahlreichen rechtlichen Voraussetzungen ab, insbesondere von Fristen, Formvorschriften und den konkreten Kündigungsgründen. Wenn Sie einen Anwalt bei Kündigung in München suchen, ist eine schnelle Prüfung besonders wichtig, vor allem wegen laufender Fristen.
Wenn Sie in München eine Kündigung erhalten haben, sollte umgehend geprüft werden, ob eine Kündigungsschutzklage erhoben werden muss. In vielen Fällen läuft eine 3-Wochen-Frist ab Zugang der Kündigung (§ 4 KSchG).
Hinweis: Eine Kündigung per E-Mail oder WhatsApp ist regelmäßig unwirksam, weil die Schriftform erforderlich ist (§ 623 BGB).
Kurzprüfung: Das klären wir kurzfristig für Sie
Als Anwältin für Arbeitsrecht in München prüfen wir in der Regel zeitnah die wichtigsten Stellschrauben, damit Sie Fristen wahren und die richtigen nächsten Schritte gehen.
- Ist die Kündigung formell wirksam? (Schriftform, Unterschrift, Zugang)
- Gilt das Kündigungsschutzgesetz? (Wartezeit, Betriebsgröße, Sonderkündigungsschutz)
- Bestehen realistische Erfolgsaussichten? (Kündigungsgrund, Abmahnungen, Sozialauswahl)
- Ist eine Abfindung verhandelbar? (Risiko, Position, Strategie, Timing)
- Welche Fristen laufen? (insb. 3-Wochen-Frist für die Kündigungsschutzklage)
Weitere Leistungen im Arbeitsrecht finden Sie auf unserer Übersichtsseite zu Arbeitsrecht München.
Kurzantwort (für Eilige): Kündigung erhalten? Wann zum Anwalt in München?
Worum geht es? Nach Zugang einer Kündigung läuft häufig die 3-Wochen-Frist zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage (§ 4 KSchG). Wird diese Frist versäumt, gilt die Kündigung in vielen Fällen als wirksam.
Wann ist anwaltliche Prüfung besonders wichtig? Bei fristloser Kündigung, betriebsbedingter Kündigung (Sozialauswahl), verhaltensbedingter Kündigung (Abmahnung), Sonderkündigungsschutz oder Streit über den Zugang der Kündigung.
Was wird konkret geprüft? Formwirksamkeit (§ 623 BGB), Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes, Erfolgsaussichten einer Klage, taktische Optionen (Vergleich/Abfindung) sowie laufende Fristen.
Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage? Vor allem dann, wenn Formfehler, fehlende Abmahnung, Fehler in der Sozialauswahl oder Sonderkündigungsschutz die Wirksamkeit der Kündigung angreifbar machen.
Praxis-Hinweis: Entscheidend ist das Zugangsdatum der Kündigung. Ab diesem Zeitpunkt wird die maßgebliche Klagefrist berechnet.
Kündigungsschutzklage in München: 3-Wochen-Frist beachten
Wer sich gegen eine Kündigung wehren möchte, muss in der Regel innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage erheben (§ 4 Kündigungsschutzgesetz KSchG). Gerade hier klären viele Mandanten mit einem Kündigungsschutzklage Anwalt in München, ob eine Klage sinnvoll ist und welche Strategie realistisch ist.
Die Frist beginnt nicht mit dem Datum auf dem Kündigungsschreiben, sondern mit dem tatsächlichen Zugang. Zugang bedeutet, dass das Schreiben so in Ihren Machtbereich gelangt ist, dass unter gewöhnlichen Umständen mit einer Kenntnisnahme zu rechnen war, etwa durch Einwurf in den Briefkasten.
Beispiel zur Fristberechnung
Geht die Kündigung am 5. März in Ihren Briefkasten ein, endet die 3-Wochen-Frist regelmäßig am 26. März. Maßgeblich ist der Tag des Zugangs, nicht der Tag der tatsächlichen Kenntnisnahme.
Wird diese Frist versäumt, gilt die Kündigung nach § 7 KSchG grundsätzlich als wirksam, selbst dann, wenn sie materiell rechtswidrig gewesen wäre.

Schwerpunkt: Kündigung & Kündigungsschutzklage
Kurzfristige Prüfung von Fristen, Zugang und Erfolgsaussichten mit klarer Einschätzung, ob eine Kündigungsschutzklage sinnvoll ist.
Was passiert, wenn die Frist verpasst wurde?
Nur in Ausnahmefällen kann eine Kündigungsschutzklage nachträglich zugelassen werden (§ 5 KSchG). Voraussetzung ist, dass Sie ohne eigenes Verschulden an der rechtzeitigen Klageerhebung gehindert waren. Die Anforderungen sind hoch.
Typische Konstellationen:
- nachweislich verspätete Kenntnis vom Zugang
- schwere Erkrankung
- außergewöhnliche Umstände
Ein bloßes „Übersehen“ der Frist genügt in der Regel nicht.
Welches Gericht ist zuständig?
Zuständig ist regelmäßig das Arbeitsgericht München, wenn der Arbeitsort des Arbeitnehmers oder der Betrieb in München liegt. Nach Eingang der Kündigungsschutzklage wird üblicherweise zeitnah ein Gütetermin angesetzt, in dem eine einvernehmliche Lösung geprüft wird.
Warum die 3-Wochen-Frist strategisch entscheidend ist
Die Frist ist nicht nur formale Voraussetzung, sondern beeinflusst auch die Verhandlungsposition:
- Wird rechtzeitig Klage erhoben, erhöht sich häufig der Verhandlungsdruck.
- Versäumte Fristen schwächen die Ausgangsposition erheblich.
- In vielen Fällen entsteht erst durch die rechtzeitige Klageerhebung die Grundlage für Vergleichsgespräche oder Abfindungsverhandlungen.
Gerade bei Kündigungen in größeren Unternehmen oder wirtschaftlich starken Arbeitgeberstrukturen im Raum München spielt die taktische Vorgehensweise eine wesentliche Rolle.
Praxis-Hinweis: Entscheidend ist immer das konkrete Zugangsdatum. Bei streitigem Zugang (z. B. Einwurf-Einschreiben, Bote, Briefkastenproblematik) sollte frühzeitig geprüft werden, wie sich der Zugang rechtlich bewerten lässt. Unseren Fristen-Rechner finden Sie im Blog: Kündigungsschutzklage: Fristen richtig berechnen (3-Wochen-Frist & Zugang)
Wann ist eine Kündigung angreifbar?
Nicht jede Kündigung ist automatisch wirksam. Ob eine Kündigung angreifbar ist, hängt von formellen Voraussetzungen, materiellen Gründen und den konkreten Umständen des Einzelfalls ab.
In der Praxis zeigt sich: Viele Kündigungen scheitern nicht an einem offensichtlichen großen Fehler, sondern an Details, etwa bei der Schriftform, beim Zugang, bei der Sozialauswahl oder bei der Frage, ob vor Ausspruch der Kündigung mildere Mittel in Betracht gekommen wären.
Typische Ansatzpunkte für eine rechtliche Prüfung sind:
Wann ist eine Kündigung angreifbar? Typische Ansatzpunkte in der Praxis
Viele Kündigungen scheitern nicht am großen Fehler, sondern an Details: Form, Zugang, Gründe, Abmahnung, Sozialauswahl oder Sonderkündigungsschutz.
✅ Form & Zugang
- Schriftform fehlt (z. B. E-Mail/WhatsApp) § 623 BGB
- Unterschrift fehlt oder ist unklar
- Zugang streitig (Briefkasten, Bote, Einschreiben)
- Fristen falsch berechnet (Klagefrist, Kündigungsfrist)
Tipp: Das Zugangsdatum entscheidet häufig über die 3-Wochen-Frist (§ 4 KSchG).
⚠️ Inhaltliche Angriffsflächen
- Abmahnung fehlt (häufig bei verhaltensbedingter Kündigung)
- Sozialauswahl fehlerhaft (betriebsbedingte Kündigung)
- Weiterbeschäftigung möglich (mildere Mittel)
- Fristlose Kündigung ohne ausreichenden Grund § 626 BGB
- Sonderkündigungsschutz (z. B. Schwangerschaft/Elternzeit/Schwerbehinderung)
Entscheidend ist die Gesamtschau: Grund, Verhältnismäßigkeit und Beweisbarkeit.
Ob einer dieser Punkte im konkreten Fall durchgreift, hängt stets von den individuellen Umständen ab. Entscheidend ist nicht nur, ob ein formeller oder materieller Fehler vorliegt, sondern auch, wie die Erfolgsaussichten im gerichtlichen Verfahren einzuschätzen sind.
Wird eine Kündigungsschutzklage erhoben, prüft das zuständige Arbeitsgericht die Wirksamkeit der Kündigung im Rahmen eines strukturierten Verfahrens.
Im nächsten Schritt stellt sich daher die Frage: Wie läuft eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht München konkret ab?
Ablauf einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht München
Wird innerhalb der 3-Wochen-Frist Kündigungsschutzklage erhoben, prüft das zuständige Arbeitsgericht die Wirksamkeit der Kündigung in einem strukturierten Verfahren.
Für viele Arbeitnehmer ist der gerichtliche Ablauf zunächst unübersichtlich. Tatsächlich folgt das Verfahren jedoch klaren, gesetzlich geregelten Schritten.
Typischerweise läuft eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht München wie folgt ab:
Ablauf einer Kündigungsschutzklage am Arbeitsgericht München
Von der Kündigung bis zur Entscheidung: So läuft ein Kündigungsschutzverfahren typischerweise ab.
Ob das Verfahren bereits im Gütetermin endet oder in einen Kammertermin übergeht, hängt von der rechtlichen Ausgangslage und der Verhandlungsbereitschaft der Parteien ab.
In vielen Fällen steht dabei nicht nur die Frage der Weiterbeschäftigung im Raum, sondern auch eine mögliche wirtschaftliche Lösung.
Damit stellt sich im nächsten Schritt die zentrale Frage: Ist nach einer Kündigung eine Abfindung realistisch und wovon hängt sie ab?
Ist eine Abfindung nach Kündigung realistisch oder eine Ausnahme?
Eine Abfindung ist im deutschen Arbeitsrecht grundsätzlich nicht automatisch gesetzlich vorgesehen, sondern entsteht durch Verhandlungssituation und bei Prozessrisiko.
In Kündigungsschutzverfahren vor dem Arbeitsgericht München spielt die Einschätzung der Erfolgsaussichten eine zentrale Rolle. Je höher das Risiko für den Arbeitgeber, dass die Kündigung unwirksam ist, desto größer ist regelmäßig die Bereitschaft, eine wirtschaftliche Lösung zu finden.
Wann ist eine Abfindung nach Kündigung realistisch?
Ob eine Abfindung verhandelbar ist, hängt insbesondere ab von:
- Dauer der Betriebszugehörigkeit
- wirtschaftlicher Bedeutung der Position
- Angreifbarkeit der Kündigung
- Prozessrisiko des Arbeitgebers
- Verhandlungsstrategie
- Zeitpunkt im Verfahren (z. B. vor oder im Gütetermin)
Gerade bei wirtschaftlich starken Arbeitgebern im Raum München sind strategische Überlegungen oft entscheidend.
Gibt es eine „Faustformel“ für die Höhe?
In der Praxis wird häufig eine Orientierung von etwa 0,5 Bruttomonatsgehältern pro Beschäftigungsjahr genannt.
Diese Formel ist jedoch kein Gesetz. Die tatsächliche Abfindung hängt immer vom Einzelfall ab, insbesondere vom konkreten Prozessrisiko und der Verhandlungssituation.
Strategischer Aspekt
Eine Kündigungsschutzklage dient nicht ausschließlich der Weiterbeschäftigung. In vielen Fällen wird sie erhoben, um:
- die Wirksamkeit der Kündigung prüfen zu lassen
- Verhandlungsdruck aufzubauen
- eine tragfähige wirtschaftliche Lösung zu erzielen
Eine realistische Einschätzung der Erfolgsaussichten ist daher entscheidend.
Neben der Frage einer möglichen Abfindung stellt sich für viele Betroffene auch die Frage nach den Kosten eines Anwalts und des Verfahrens.
Wie berechnen sich die Kosten einer Kündigungsschutzklage und wer trägt sie im arbeitsgerichtlichen Verfahren?
Kosten eines Anwalts bei Kündigungsschutzklage in München
Neben der Frage nach Erfolgsaussichten und Abfindung ist für viele Betroffene die Kostenfrage entscheidend.
Was kostet eine Kündigungsschutzklage und wer trägt die Anwaltskosten?
Im arbeitsgerichtlichen Verfahren gelten insoweit besondere Regeln, die sich von zivilrechtlichen Verfahren unterscheiden.
Die wichtigsten Grundsätze im Überblick:
Kosten einer Kündigungsschutzklage im Überblick
Die Kosten richten sich regelmäßig nach dem Streitwert. Im Arbeitsrecht gilt in der ersten Instanz eine Besonderheit.
📌 Streitwert
In Kündigungssachen wird der Streitwert häufig mit dem dreifachen Bruttomonatsgehalt angesetzt. Auf dieser Grundlage berechnen sich die gesetzlichen Anwaltsgebühren (RVG).
⚖ Kostentragung
In der ersten Instanz trägt jede Partei ihre Anwaltskosten grundsätzlich selbst (§ 12a ArbGG), unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.
🛡 Rechtsschutzversicherung
Besteht Arbeitsrechtsschutz, übernimmt die Versicherung häufig Anwalts- und Gerichtskosten. Eine Deckungsanfrage kann vorab geklärt werden.
Ob sich eine Kündigungsschutzklage wirtschaftlich lohnt, hängt daher nicht nur von den Erfolgsaussichten, sondern auch von der individuellen Situation ab, etwa vom Bestehen einer Rechtsschutzversicherung oder von der Verhandlungsbereitschaft des Arbeitgebers. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Beitrag: Kündigungsschutzklage Kosten: Wer zahlt, wie hoch sind Anwalts- & Gerichtskosten, und wann greift PKH oder RSV?
Gerade bei laufender 3-Wochen-Frist sollte die Entscheidung jedoch nicht allein aus Unsicherheit über mögliche Kosten hinausgezögert werden. Eine frühzeitige Einschätzung schafft Klarheit über Chancen, Risiken und wirtschaftliche Auswirkungen.
Kündigung erhalten? Wann ist schnelles Handeln besonders wichtig?
Nach einer Kündigung entscheiden oft die ersten Tage darüber, welche Optionen realistisch sind. Das gilt nicht nur wegen der 3-Wochen-Frist für die Kündigungsschutzklage, sondern auch, weil sich Beweislage und Verhandlungsposition häufig sehr schnell verändern.
Eine kurzfristige rechtliche Prüfung ist besonders sinnvoll, wenn:
- die Kündigung gerade erst zugegangen ist und die 3-Wochen-Frist läuft,
- eine fristlose Kündigung ausgesprochen wurde,
- besonderer Kündigungsschutz denkbar ist (z. B. Schwangerschaft, Schwerbehinderung, Elternzeit),
- die Kündigung betriebsbedingt begründet wird (Sozialauswahl/Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten),
- bereits Abmahnungen im Raum stehen oder Vorwürfe erhoben werden,
- Sie eine wirtschaftliche Lösung (z. B. Vergleich/Abfindung) anstreben.
Warum eine frühzeitige Prüfung oft entscheidend ist
Nicht jede Kündigung muss zwingend gerichtlich angegriffen werden. Aber jede Kündigung sollte so geprüft werden, dass Sie eine informierte Entscheidung treffen können.
Eine frühe Einschätzung klärt typischerweise:
- Wirksamkeit der Kündigung (Form, Zugang, Kündigungsgrund),
- Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes,
- Prozessrisiko und realistische Erfolgsaussichten,
- taktische Optionen (Klage, Vergleich, Abfindungsverhandlung),
- Fristen und notwendige nächste Schritte.
Unmittelbar nach Zugang einer Kündigung sollten keine vorschnellen Entscheidungen getroffen werden. Gleichzeitig ist es wichtig, strukturiert vorzugehen und Fristen im Blick zu behalten.
Die folgenden Schritte helfen, rechtliche Möglichkeiten zu sichern und eine belastbare Entscheidungsgrundlage zu schaffen:
Sofort-Protokoll nach Kündigung: Die 5 wichtigsten Schritte
Ziel: Fristen sichern, Beweise stabilisieren und eine belastbare Strategie festlegen.
Sind diese Grundlagen geklärt, kann bewertet werden, ob eine Kündigungsschutzklage sinnvoll ist und welche Erfolgsaussichten realistisch bestehen.
Im nächsten Schritt geht es daher um die konkrete juristische Prüfung: Welche Punkte werden bei einer kurzfristigen Analyse der Kündigung rechtlich bewertet?
Die rechtliche Bewertung einer Kündigung folgt keinem Bauchgefühl, sondern klaren gesetzlichen Maßstäben. Entscheidend ist eine systematische Prüfung der formellen und materiellen Voraussetzungen.
Typischerweise werden dabei insbesondere folgende Aspekte analysiert:
Kurzprüfung bei Kündigung: Was wird rechtlich geklärt?
Damit Sie schnell wissen, ob eine Kündigungsschutzklage sinnvoll ist und welche Optionen realistisch sind.
- Form & Zugang: Schriftform (§ 623 BGB), Unterschrift, Zugang/Beweisfragen
- Kündigungsschutz: Anwendbarkeit KSchG, Sonderkündigungsschutz
- Begründung: betriebs-, verhaltens- oder personenbedingt; Abmahnung/Sozialauswahl
- Erfolgsaussichten: Prozessrisiken, Beweisbarkeit, taktische Optionen
- Fristen: insbesondere 3-Wochen-Frist (§ 4 KSchG) sowie ggf. weitere Fristen
Auf Grundlage dieser Prüfung lässt sich einschätzen, ob eine Kündigungsschutzklage Aussicht auf Erfolg hat oder ob eine außergerichtliche Lösung wirtschaftlich sinnvoller erscheint.
Gerade bei laufender 3-Wochen-Frist sollte diese Einschätzung zeitnah erfolgen, um keine rechtlichen Möglichkeiten zu verlieren.
Ihr Anwalt für Kündigung & Kündigungsschutzklage in München
Wenn Sie eine Kündigung erhalten haben, sollten Fristen und Erfolgsaussichten frühzeitig geprüft werden. Eine Kündigungsschutzklage kann nicht nur der Weiterbeschäftigung dienen, sondern, je nach Ausgangslage, auch die Grundlage für eine belastbare Vergleichslösung schaffen.
Als Kündigung Anwalt in München beraten und vertreten wir Sie bei Kündigungsschutzklagen vor dem Arbeitsgericht München.
Wichtig: Wichtig ist eine korrekte Fristberechnung auf Grundlage des Zugangsdatums. Wer zu spät reagiert, verliert oft rechtliche Möglichkeiten, selbst dann, wenn die Kündigung angreifbar gewesen wäre.

Ich prüfe Ihre Kündigung strukturiert anhand von Fristen, Zugang, Kündigungsgrund und Prozessrisiken und gebe eine realistische Einschätzung, ob eine Kündigungsschutzklage oder eine Vergleichslösung sinnvoll ist.
FAQs: Kündigung Anwalt München
Wann sollte ich einen Anwalt für Kündigung in München kontaktieren?
Spätestens nach Zugang der Kündigung sollte eine rechtliche Prüfung erfolgen. Da häufig eine 3-Wochen-Frist zur Kündigungsschutzklage (§ 4 KSchG) läuft, ist eine frühzeitige Beratung durch einen Anwalt für Arbeitsrecht in München sinnvoll.
Brauche ich für eine Kündigungsschutzklage in München zwingend einen Anwalt?
Vor dem Arbeitsgericht München besteht in der ersten Instanz kein Anwaltszwang. Eine anwaltliche Vertretung ist jedoch regelmäßig empfehlenswert, um Erfolgsaussichten, Fristen und Verhandlungsstrategien fachgerecht einschätzen zu können.
Wie hoch sind die Kosten bei einem Anwalt für Kündigungsschutzklage in München?
Die Kosten richten sich nach dem Streitwert, der häufig dem dreifachen Bruttomonatsgehalt entspricht. In der ersten Instanz trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst (§ 12a ArbGG). Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten oft.
Habe ich Anspruch auf eine Abfindung nach Kündigung?
Ein gesetzlicher Anspruch auf Abfindung besteht grundsätzlich nicht. Eine Abfindung wird häufig im Rahmen eines Vergleichs vor dem Arbeitsgericht München vereinbart und hängt von den Erfolgsaussichten der Kündigungsschutzklage ab.
Ist eine Kündigung per E-Mail oder WhatsApp wirksam?
Nein. Eine Kündigung muss schriftlich erfolgen (§ 623 BGB). Kündigungen per E-Mail, SMS oder Messenger sind regelmäßig unwirksam.
Wie lange habe ich Zeit, gegen eine Kündigung vorzugehen?
Die Kündigungsschutzklage muss grundsätzlich innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden (§ 4 KSchG). Wird die Frist versäumt, gilt die Kündigung meist als wirksam.